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	<title>Kinderkrankheiten</title>
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		<title>Neurodermitis bei Babys und Kindern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elternkiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 10:51:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Beruhigendste gleich vorab: Neurodermitis ist nicht ansteckend. Sie ist eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. In Deutschland wird die Zahl der Menschen mit Neurodermitis auf drei Millionen geschätzt, wobei aber eine hohe „Dunkelziffer“ besteht. Rund zwei Drittel der Betroffenen sind Kinder und Jugendliche. von Claudia Sarkady Neurodermitis wird in der Fachsprache auch als atopische Dermatitis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mamiundpapi.net/neurodermitis-bei-babys-und-kindern/">Neurodermitis bei Babys und Kindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mamiundpapi.net">Mamiundpapi.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Beruhigendste gleich vorab: Neurodermitis ist nicht ansteckend. Sie ist eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. In Deutschland wird die Zahl der Menschen mit Neurodermitis auf drei Millionen geschätzt, wobei aber eine hohe „Dunkelziffer“ besteht. Rund zwei Drittel der Betroffenen sind Kinder und Jugendliche.</strong></p>
<p><i>von Claudia Sarkady</i></p>
<p>Neurodermitis wird in der Fachsprache auch als atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem bezeichnet. Der Begriff „atopisch“ beschreibt das typische Symptom der Neurodermitis: die an beliebigen Stellen auftretenden Rötungen der Haut als Sofortreaktion auf eine Substanz. In vielen Fällen beginnt die Neurodermitis schon im Säuglings- oder Kleinkindalter, verschwindet aber bei mehr als der Hälfte der Babys in den ersten zwei Lebensjahren. Bei weiteren 20 Prozent der Kinder verlieren sich die neurodermitischen Symptome vor der Pubertät. Es kommt nur selten vor, dass die Erkrankung sich erst bei Jugendlichen oder Erwachsenen ausbildet oder bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt.</p>
<h2>Ursachen und Auslöser</h2>
<p>Der Erkrankung liegen erbliche Faktoren zugrunde, insbesondere die Veranlagung zu Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und der Schleimhäute sowie zu Allergien. Konkret ist dies eine Störung der Schutzfunktion der Haut (Hautbarriere), die dadurch leicht austrocknet und anfällig für äußere Einflüsse wird. Erst wenn zu den erblichen Faktoren bestimmte Auslöser (Trigger) hinzukommen, führt dies zum sichtbaren Auftreten von Symptomen. Auslöser der Neurodermitis sind in erster Linie Allergien auslösende Substanzen, sogenannte Allergene. So erklärt es sich, dass viele Kinder mit Neurodermitis besonders während der Pollensaison einen Ausschlag entwickeln. Auch bestimmte Nahrungsmittel (z. B. Kuhmilch oder Hühnereier), Kosmetika, Tierhaare, Hausstaubmilben, Pollen, Tabakrauch und Duftstoffe können Neurodermitisschübe auslösen. Extreme Kälte und Trockenheit können ebenfalls eine Triggerwirkung haben. Durch die Abhängigkeit von den Auslösern entsteht der schubweise Verlauf der Krankheit.</p>
<p>Die Kinder leiden unter den Symptomen, sind unruhig und gereizt oder und ziehen sich zurück – es entsteht seelischer Stress. Gleichzeitig können aber seelische Probleme und Konfliktsituationen wiederum Schübe stimulieren oder die Beschwerden erheblich verschlimmern. So entsteht ein Teufelskreis, den es aufzulösen gilt. Mit geduldiger und systematischer Beobachtung wird es Ihnen möglich sein zu erkennen, welche Faktoren die Neurodermitis auslösen, um so schließlich Ihr Kind von den lästigen Symptomen zu befreien.</p>
<h2>Symptome der Neurodermitis und Unterscheidung von Psoriasis</h2>
<p>Ein äußeres Merkmal für eine Disposition zur Neurodermitis ist u.a. eine doppelte untere Lidfalte (Dennie- Morgan- Falte). Bei Säuglingen zeigt sich die Neurodermitis meist als so genannter Milchschorf mit geröteter und verschorfter Kopfhaut und einem Ausschlag im Gesicht, am Hals und hinter den Ohren. Im zweiten Lebensjahr sind vor allem Kniekehlen, Ellenbeugen, Handgelenke, Hals, manchmal Brust und Rücken, selten die Extremitäten betroffen. Besonders mit der trockeneren Heizungsluft in der kalten Jahreszeit wird der Juckreiz meist noch stärker. Etwa jedes zweite an Neurodermitis erkrankte Kind hat auch Asthma oder allergischen Schnupfen. Während eines Krankheitsschubes bilden sich unscharf begrenzte, rote und teilweise nässende Flecken. Es entstehen gerötete Knötchen und Bläschen, die leicht aufplatzen und wunde Stellen hinterlassen, über denen sich nach einigen Tagen gelbliche Krusten bilden. Die Haut verdickt sich an den Entzündungsherden, sie wird rissig und eitert.</p>
<div class="media gback"><span class="kinderwunsch">Neurodermitis oder Schuppenflechte?</span><br />
Im Gegensatz zur – ebenfalls nicht ansteckenden – Neurodermitis ist die Schuppenflechte (Psoriasis) eine überaktive Produktion von Hautzellen, die sich durch Schuppenbildung zeigt. Auch aufgrund der typischerweise anderen Hautstellen, die erkranken, und des Erscheinungsbildes, ist für den Facharzt die eindeutige Unterscheidung zwischen Neurodermitis und Psoriasis in der Regel ohne weiteres möglich.</div>
<h2>Vorbeugung und Pflege – das können Sie selbst machen</h2>
<p>Die beste Vorbeugung ist das aufmerksame Verhalten der Eltern. Wie bei allen Allergien ist es das Wichtigste, bekannte Auslöser zu meiden. <a href="/rauchen-in-der-schwangerschaft" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rauchen Sie keinesfalls in Anwesenheit Ihres Kinds</a>, lüften Sie regelmäßig und halten Sie die Raumtemperatur eher kühl. Kratzen verschlimmert die Beschwerden nur: Der Juckreiz verstärkt sich, die Krusten reißen auf und die Haut blutet oder es entstehen chronisch entzündliche Stellen. Es ist ratsam, eine übertriebene Hygiene zu vermeiden, denn die schwächt das schon beeinträchtigte Schutzsystem der Haut noch zusätzlich. Das Kind sollte nur ein- bis zweimal die Woche und nicht zu heiß oder zu lange zu baden bzw. zu duschen. Verwenden Sie keine Seife oder parfümierten Schaumbadezusätze, sondern rückfettende Ölbäder. Die Haut darf beim Trocknen nicht abgerubbelt werden, sondern muss durch sanftes Abtupfen oder noch besser einfach an der Luft langsam trocknen. Benützen Sie zum Haarewaschen ein sehr mildes Shampoo und cremen Sie das Kind nach dem Baden mit reizarmen, parfümfreien Produkten ein, um den Juckreiz zu lindern.</p>
<p><strong>Hier die wichtigsten Alltagstipps, wie Sie Ihr Kind effektiv vor Neurodermitis schützen oder die Beschwerden lindern können.</strong></p>
<p>Diese äußeren Einflüsse sollten Sie unbedingt vermeiden:</p>
<ul>
<li>Stress und psychische Belastung / Überreizung</li>
<li>kratzende bzw. luftundurchlässige Kleidung aus Wolle bzw. Synthetikfasern</li>
<li>trockene Heizungsluft</li>
<li>kalte Winterluft</li>
<li>Tabakrauch</li>
<li>scharfe Reinigungsmittel und Seifen</li>
<li>zu viel Waschmittel (auf Weichspüler ganz verzichten)</li>
<li>Kosmetika mit sog. Emulgatoren (Bindemittel für Wasser und Fett) und Konservierungsmitteln</li>
<li>Nahrungsmittel mit hohem Allergenpotenzial (z. B. Milchprodukte, Nüsse, Zitrusfrüchte)</li>
<li>Lebensmittelfarben, Aromastoffe (auch die „natürlichen“!) und Konservierungsstoffe</li>
<li>scharfe Gewürze</li>
</ul>
<p>Die Bekleidung sollte aus Baumwolle oder Seide und luftdurchlässig sein. Ziehen Sie Ihr Kind nicht zu warm an. Günstig sind Aufenthalte am Meer und das Baden in salzhaltigem Wasser. Auch die Ernährung sollte ausgewogen sein. Stark entzündete Hautstellen müssen u. U. kurzzeitig mit einer niedrig dosierten Kortisoncreme behandelt werden. Bei psychischen Problemen als Auslöser helfen Entspannungstechniken. Für „Risikosäuglinge“ wird empfohlen, sie möglichst sechs Monate oder besser noch länger zu stillen. Achten Sie darauf, dass die Fingernägel des Kinds immer kurz geschnitten, rund gefeilt und sauber sind, da sonst durch das Kratzen die Gefahr einer bakteriellen Infektion besteht. Nachts kann man dem Baby oder Kleinkind evtl. dünne Baumwollhandschuhe anziehen, um es am Kratzen zu hindern. Für kleine Kinder gibt es auch spezielle Neurodermitisoveralls mit eingearbeiteten Handschuhen.</p>
<p>Grundlage der äußerlichen Neurodermitisbehandlung ist die Pflege mit Salben, Cremes, milden Bädern und reizhemmenden Umschlägen (Basispflege). Ziel der Basispflege ist die Stärkung und Stabilisierung der überreizten, ausgetrockneten Haut. Gut bewährt haben sich <a href="/baby-baden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">körperwarme Bäder</a> mit öligen Emulsionen, feuchte Umschläge mit Schwarztee sowie wasserhaltige Cremes und Salben.</p>
<p>Gerade der Aspekt der psychischen Überreizung muss von den Eltern immer wieder kritisch bedacht und beobachtet werden. Eine ruhig vorgelesene Geschichte ist ganz besonders für sensible Kinder wesentlich besser zu verarbeiten, als mancher „kindergerechte“ Film, der in vielen Fällen zu schnell, zu hektisch oder oft auch zu aggressiv ist und zu wenig Zeit für die seelische Verarbeitung bietet.</p>
<h2>Verzichten Sie nicht auf ärztliche Hilfe</h2>
<p>Suchen Sie in jedem Fall bei Verdacht auf Neurodermitis einen Arzt auf, der individuelle Therapien festlegt. Insbesondere wenn entzündete Stellen zu eitern beginnen oder Fieber auftritt, müssen Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Im letzten Jahrzehnt ist die Forschung über die Ursache der Neurodermitis einen großen Schritt weitergekommen, dies kann aber eine gründliche Diagnosearbeit nicht ersetzen. Eine nachhaltige Behandlung der Neurodermitis erfordert eine systematische und ausgesprochen zeitaufwendige Diagnosearbeit durch einen Facharzt. Dabei gilt es, in mehreren Schritten herauszufinden, welche Substanzen die Neurodermitis auslösen. Da dies bei jedem Kind andere Auslöser sein können, dauert eine wirklich qualifizierte Diagnose oft mehrere Wochen oder sogar Monate. Die aufmerksame und geduldige Mitarbeit der Eltern ist dabei sehr wichtig. Erst wenn die Auslöser identifiziert sind, kann ein individueller Diät- und Therapieplan erstellt werden, mit dem Aussicht auf Erfolg besteht. Die Therapie muss speziell auf Ihr Kind abgestimmt werden und richtet sich jeweils nach dem Erscheinungsbild der Erkrankung.</p>
<h2>Vertrauen Sie auf die Natur</h2>
<p>„Medicus curat – natura sanat“ (Der Arzt behandelt – die Natur heilt) diese alte Wahrheit, die Hippokrates, dem berühmten Arzt der Antike zugeschrieben wird, gilt ganz besonders auch für die Neurodermitis. Seien Sie deshalb einerseits vorsichtig und kritisch mit Mitteln und Methoden, die eine schnelle und vollständige Heilung versprechen, denn aufgrund der genetischen Disposition ist Neurodermitis nicht mit dem bisher bekannten Wissen heilbar. Andererseits zeigt – wie eingangs dargestellt – die Erfahrung, dass trotzdem ein erheblicher Anteil der betroffenen Kinder mit den Jahren buchstäblich aus der Neurodermitis herauswächst. Die Orientierung an der und das Vertrauen auf die Natur, sei es mit der Lebensweise, der Ernährung, der Auswahl der Umgebung oder der Behandlung, sind gute Wegbegleiter um die Neurodermitis ganz erheblich zu reduzieren – im Idealfall bis zur Bedeutungslosigkeit.<br />
<strong class="orange">Literaturtipps</strong></p>
<p><strong>Neurodermitis – Atopisches Ekzem</strong><br />
Johannes Ring<br />
ISBN-13: 9783131466617<br />
39,99 €</p>
<p><strong>Jutta juckt&#8217;s nicht mehr – Hilfe bei Neurodermitis – ein Sachbuch für Kinder und Erwachsene</strong><br />
Anna Maria Cavini Hedda Christians Sigrun Eder<br />
ISBN-13: 9783902647122<br />
19,90 €</p>
<p><strong>Neurodermitis: 100 Fragen – 100 Antworten</strong><br />
Peri Caucig Isabel Fell Esther von Stebut-Borschitz<br />
ISBN-13: 9783934410886<br />
14,00 €</p>
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		<title>Mittelohrentzündung beim Kleinkind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elternkiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast jedes Kind – vom Baby bis zum Kindergartenkind – ist mindestens einmal von einer Mittelohrentzündung betroffen. Die Ursachen sind vielfältig, können aber mit etwas Aufmerksamkeit stark eingeschränkt werden. von Claudia Sarkady Mit den folgenden Informationen und Tipps können Sie das Risiko für Ihr Kind deutlich reduzieren und – falls es doch einmal zu einer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast jedes Kind – vom Baby bis zum Kindergartenkind – ist mindestens einmal von einer Mittelohrentzündung betroffen. Die Ursachen sind vielfältig, können aber mit etwas Aufmerksamkeit stark eingeschränkt werden. </strong></p>
<p><i>von Claudia Sarkady</i></p>
<p>Mit den folgenden Informationen und Tipps können Sie das Risiko für Ihr Kind deutlich reduzieren und – falls es doch einmal zu einer Mittelohrentzündung kommen sollte – die Folgen merklich lindern.Gliederung</p>
<ul class="nav nav-tabs nav-stacked" style="float: left; margin-right: 20px; box-shadow: 0 0 14px -8px rgba(22, 12, 43, 0.557); width: 200px;">
<li><a href="/kleinkind/kinderkrankheiten/mittelohrentzuendung"><strong>Übersicht</strong></a></li>
<li><a href="/kleinkind/kinderkrankheiten/mittelohrentzuendung-ursachen">Ursachen</a></li>
<li><a href="/kleinkind/kinderkrankheiten/mittelohrentzuendung-symptome"> Symptome</a></li>
<li><a href="https://www.mamiundpapi.de/mittelohrentzuendung#vorbeugen">Vorbeugung</a></li>
<li><a href="/kleinkind/kinderkrankheiten/mittelohrentzuendung-behandlung">Behandlung</a></li>
</ul>
<h2>Entzündung der Schleimhaut des Mittelohrs</h2>
<p>Das Hörorgan besteht aus den drei Bereichen Außen-, Mittel – und Innenohr. Als Mittelohr ist medizinisch der Bereich ab dem Trommelfell mit Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel definiert. Der Bereich hinter dem Trommelfell wird auch als Paukenhöhle bezeichnet. Die Verbindung zum Innenohr wird mechanisch durch die sogenannte Paukentreppe hergestellt. Über die Eustachische Röhre (auch als Ohrtrompete bezeichnet) besteht eine Verbindung zum Rachenraum. Eine Entzündung der Schleimhaut des Mittelohrs wird als Mittelohrentzündung (Otitis Media) bezeichnet.</p>
<h2>Kinder hören wesentlich sensibler</h2>
<p>Das Ohr dient nicht nur zum Hören, sondern beinhaltet auch den Gleichgewichtssinn. Die akustische Wahrnehmung des Raumes und auch eine Richtungszuordnung von Geräuschen sind durch das beidseitige Hören von Geräuschen möglich. Es gilt immer zu berücksichtigen, dass Kinder – vor allem Kleinkinder – wesentlich sensibler und über einen größeren Frequenzbereich hören als Erwachsene. Das bedeutet, dass vor allem technisch verursachte Geräusche, wie z. B. Verkehrslärm, von Babys und Kleinkindern bereits dann als schmerzhaft und unerträglich empfunden werden können, wenn wir Eltern sie noch kaum wahrnehmen.</p>
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<div id="content" class="column">
<div class="section">
<h2 id="vorbeugen" class="title">Mittelohrentzündung beim Kleinkind: Vorbeugung</h2>
<p>Mit Vorbeugung Schmerzen vermeiden</p>
<h3>Vorbeugen einer Mittelohrentzündung im Sommer</h3>
<p>Otitis Media tritt in ganz typischen Situationen auffällig häufig auf. Eine davon ist ausgerechnet der Urlaub. Hier gibt es mehrere Faktoren, die die Entzündung fördern: Es beginnt schon mit der Anreise. Die Klimaanlagen in Wartehallen, Flugzeugen, Zügen, Bussen und nicht zuletzt im eigenen Auto senken nicht nur die Temperatur, sondern vor allem die Luftfeuchtigkeit. Die trockene Luft führt zu einer Austrocknung der Schleimhäute in Nase und Rachen; die partielle Abkühlung schwächt die Immunkraft. Insbesondere in den Mittelmeerländern und in den USA werden Klimaanlagen in Geschäften und öffentlichen Gebäuden meist unangenehm kalt eingestellt. Bei Urlaubsaufenthalten am Meer hat sich gezeigt, dass das Baden im Meer wesentlich seltener zu Erkrankungen führt, als ausgiebiges Baden oder Tauchen in Pools. Da das Meerwasser durch seinen Salzgehalt von sich aus schon eine gewisse Desinfektionswirkung hat und das Verhältnis Menschen / Wasservolumen in den Pools viel ungünstiger ist, ist es nur logisch, dass Kinder durch das Baden im Pool häufiger erkranken. Besonders beim Springen und Tauchen gelangen Keime durch Spritzwasser und Druck sehr schnell ins Mittelohr.</p>
<h3>Vorbeugen einer Mittelohrentzündung im Winter</h3>
<p>Eine zweite Schwerpunktsituation für Mittelohrentzündungen ist der Beginn der kälteren Jahreszeit. Jetzt gilt es – so schwer es auch fällt – sich in Sachen Bekleidung rechtzeitig vom Sommer zu verabschieden.</p>
<h3>Tipps zur Reduzierung des Risikos einer Mittelohrentzündung</h3>
<ol>
<li>Pool meiden, stattdessen im Meer baden.</li>
<li>Beim Tauchen im Pool oder Hallenbad Ohrstöpsel oder ölgetränkte Wattebäuschchen verwenden.</li>
<li>Klimaanlage in den eigenen Räumen abschalten und stattdessen lüften.</li>
<li>Nach dem Baden die Ohren sehr vorsichtig mit Wattestäbchen trocknen.</li>
<li>Sorgen Sie dafür, dass Hals und Kopf Ihres Kindes immer gut vor kühler Luft geschützt sind.</li>
<li>Vermeiden Sie Ansammlungen von Menschen in schlecht belüfteten Räumen.</li>
<li>Vermeiden Sie Überheizung und trockene Luft.</li>
<li>Sorgen Sie für ausreichend Frischluft in den eigenen Räumen.</li>
<li>Besonders in klimatisierten Räumen für ausreichend Flüssigkeitszufuhr sorgen.</li>
<li>Das <a href="http://mamiundpapi.de/baby-baden">Baby baden</a> bei Mittelohrentzündung sollte auf die kürzest mögliche Zeit begrenzt werden, der Kopf muss dabei trocken bleiben.</li>
<li>Wattestäbchen nie zu weit ins Ohr einführen, nur drehen und nicht schieben.</li>
<li>Ohr mit Wasser im äußeren Gehörgang auf ein Kissen nach unten legen und warten bis Wasser ausläuft.</li>
<li>Hygieneregeln konsequent einhalten.</li>
</ol>
</div>
</div>
</div>
</div>
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			</item>
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		<title>Kinderdiabetes: Kind sein. Trotz Diabetes.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elternkiste.com Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:51:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinderkrankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bekommt das Kind Diabetes bricht für viele Eltern eine Welt zusammen. Diabetes Typ 1 ist bei Kindern eine bislang unerforschte, unheilbare Zuckerkrankheit. Die Bauspeicheldrüse produziert kein Insulin mehr und es muss Insulin bis zu 8 mal am Tag gespritzt werden. Im Interview mit der Vorsitzenden Ingrid Binder der Dianiño Stiftung erfahren Sie wie Sie Kinderdiabetes [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bekommt das Kind Diabetes bricht für viele Eltern eine Welt zusammen. Diabetes Typ 1 ist bei Kindern eine bislang unerforschte, unheilbare Zuckerkrankheit. Die Bauspeicheldrüse produziert kein Insulin mehr und es muss Insulin bis zu 8 mal am Tag gespritzt werden. Im Interview mit der Vorsitzenden Ingrid Binder der Dianiño Stiftung erfahren Sie wie Sie Kinderdiabetes frühzeitig erkennen und wie Kinder trotz Diabetes „Kind sein“ können.</strong></p>
<h2>Was ist Kinderdiabetes Typ 1?</h2>
<p><strong class="orange">Ingrid Binder:</strong> Der Typ 1 Diabetes bei Kindern und Jugendlichen hat nichts mit dem sogenannten Alterszucker zu tun, der Kinderdiabetes ist eine Autoimmunkrankheit, bis jetzt unheilbar und unerforscht.</p>
<p>In der breiten Öffentlichkeit ist die Zuckerkrankheit bei Kindern meist unbekannt, obwohl in Deutschland jeden Tag fünf bis sechs neu diagnostizierte kleine Patienten hinzukommen, ca. 25.000 Kinder sind bereits betroffen. Besorgniserregend ist der ständige, rapide Anstieg der Krankheit bei kleinen Kindern – viele sind bei der Diagnose noch keine 5 Jahre alt.</p>
<p>Wird bei einem Kind die Krankheit festgestellt muss unverzüglich mit der Diabetesbehandlung begonnen werden. Das bedeutet, dass dem Kind täglich bis zu 8 Mal das lebensnotwendige Insulin gespritzt werden muss, oft auch nachts. Vor jeder Spritze muss am Finger ein Blutstropfen entnommen werden, damit die Höhe des Zuckers im Blut gemessen und die zu spritzende Insulindosis berechnet werden kann. Ohne diese lebenslange Behandlung wäre die Krankheit immer noch tödlich.</p>
<h2>Wie können Eltern frühzeitig Kinderdiabetes erkennen?</h2>
<p><strong class="orange">Ingrid Binder:</strong> Kinderdiabetes kann jedes Kind jederzeit treffen – ohne große Vorwarnung.<br />
Die eindeutigen Anzeichen sind häufiges Wasserlassen, akuter Gewichtsverlust, Müdigkeit, Schwächegefühl. Wenn diese Symptome auftreten sind meist aber leider bereits 80 Prozent der lebensnotwendigen insulinproduzierenden Zellen zerstört, die restlichen 20% gehen danach verloren. Wenn diese Anzeichen vorliegen, gilt es keine Zeit mehr zu verlieren, es muss die Kinderklinik aufgesucht und sofort mit der Insulintherapie begonnen werden.</p>
<h2>Gibt es erforschte Auslöser der Kinderdiabetes? Wie etwa zuviel Süßigkeiten?</h2>
<p><strong class="orange">Ingrid Binder:</strong> Die Kinder erkranken völlig schuldlos, mit Naschen oder falscher Ernährung hat diese Erkrankung nichts zu tun. An der Entstehung von Kinderdiabetes sind sicherlich mehrere Ursachen beteiligt. Tatsache ist, dass beim Kind Antikörper diejenigen Zellen seiner Bauchspeicheldrüsen zerstören, die das lebensnotwendige Insulin produzieren.</p>
<div style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13136 size-full" src="https://www.mamiundpapi.net/wp-content/uploads/mutter-verabreicht-insulin.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://www.mamiundpapi.net/wp-content/uploads/mutter-verabreicht-insulin.jpg 800w, https://www.mamiundpapi.net/wp-content/uploads/mutter-verabreicht-insulin-300x200.jpg 300w, https://www.mamiundpapi.net/wp-content/uploads/mutter-verabreicht-insulin-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><br />
<i>Bis zu 8 mal am Tag muss Insulin gespritzt werden</i></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie verkraften Diabeteskinder die Erkrankung an der Zuckerkrankheit?</h2>
<p><strong class="orange">Ingrid Binder:</strong> Die Diagnose trifft die Kinder sehr hart, denn die Krankheit ist im Kindesalter besonders gravierend. Kinder, die an einem Typ 1 Diabetes erkranken, benötigen nach der radikalen Diagnose besonders viel Zuwendung und Aufmerksamkeit, um die lebenslange Erkrankung zu akzeptieren und sie in ihren kindlichen Tagesablauf mitaufzunehmen &#8211; denn die Krankheit begleitet sie fortan jede Minute ihrer Lebens. Gerade in der ersten Zeit wechseln die Kinder in ihren Gefühlsreaktionen zwischen totalem Rückzug über komplette Verweigerung der Behandlung bis hin zur Verzweiflung, Angst und großer Traurigkeit. Doch im Verbund mit ihrer Familie und oft mit Hilfe von uns, von Dianiño, lernen sie mit der Krankheit und mit den einschneidenden Einschränkungen, die damit verbunden sind, zu leben.</p>
<h2>Können Kinder trotz Diabetes „Kind sein“?</h2>
<p><strong class="orange">Ingrid Binder:</strong> Es ist für die erkrankten Kinder ganz wichtig, dass sie nach der Diagnose ihre Kindheit schnellstens wieder zurück erlangen und erleben können, auch wenn diese Kindheit dann nicht mehr unbeschwert und sorgenfrei ist.<br />
Damit die Kinder wieder „Kind sein“ können und nicht ausgegrenzt und isoliert werden, muss das Umfeld über die Krankheit und deren Besonderheiten aufgeklärt sein und sich darauf einstellen. Ist das gegeben, ist es den zuckerkranken Kindern möglich „Kind zu sein trotz Diabetes“.</p>
<div class="media gback"><img decoding="async" style="float: left; margin-right: 15px;" src="https://mamiundpapi.net/wp-content/uploads/dianino.png" alt="Stiftung Dianino - Kind sein trotz Diabetes" /><br />
<span class="orange">Über die Stiftung Dianino:</span><br />
Ingrid Binder hat es sich mit Ihrer Stiftung Dianiño zur Aufgabe gemacht zuckerkranken Kindern und deren Familien zu helfen, in der ersten Zeit nach der schwerwiegenden Diagnose oder wenn wirtschaftliche und soziale Härten die betroffene Familie zusätzlich belasten. Gegenwärtig sind über 290 Diabetes-Nannies deutschlandweit einsatzbereit um Familien schnell und unbürokratisch bei der Versorgung und Betreuung von Diabeteskindern im häuslichen Umfeld zu unterstützen. Die Hilfe der Stiftung Dianiño ist kostenlos, so wird sichergestellt, dass die Hilfe auch ankommt wo die Not am größten ist. Die Zuversicht und den Lebensmut, welche Dianiño jeden Tag Kindern vermittelt ist bemerkenswert.<strong>Helfen Sie mit und unterstützen Sie jetzt die Stiftung Dianiño unter <span class="orange"><a href="https://www.stiftung-dianino.de/spenden-helfen/ ">https://www.stiftung-dianino.de/spenden-helfen/ </a></span> mit einer Spende.</strong></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mamiundpapi.net/kinderdiabetes-kind-sein-trotz-diabetes/">Kinderdiabetes: Kind sein. Trotz Diabetes.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mamiundpapi.net">Mamiundpapi.net</a>.</p>
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